Ludomedia #10

December 20, 2014

Ludomedia

Lesens-, hörens- und sehenswerte Fundstücke aus der Welt der Spiele.

Aktuelles

Auro’s “Single-Player Elo System”

  • Keith Burgun erläutert, was Auro zum vielleicht ersten echt “kompetitiven” Single-Player-Spiel überhaupt macht und warum dieser Ansatz, der im Multiplayer-Bereich längst etabliert ist, für alle zukünftigen Solo-Strategiespiele interessant sein könnte.

Clockwork Game Design

  • Keith Burgun macht nach seinem kürzlichen Patreon-Aufruf Ernst. Seine YouTube-Serie “3 Minute Game Design” bringt es bereits auf fünf Episoden. In der neuesten geht er auf das von ihm entwickelte “Clockwork”-Design-Paradigma ein.

Dark Souls 2: Difficulty Dissected

  • Ludite Sam stellt und beantwortet wichtige Fragen: Ist Dark Souls 2 wirklich so schwer, wie es gerne dargestellt wird? Was bedeutet “Schwierigkeit” eigentlich? Und was ist von der Idee zu halten, den Spieler kontinuierlich mit neuen Regeln zu konfrontieren, statt ihm bereits bekannte Mechanismen emergent zu kombinieren?

How Prismata Makes Money

  • Elyot Grant erklärt das F2P-Geschäftsmodell vom kommenden Strategiespiel Prismata. Durch den Verkauf von Skins, optionalen Emotes und sonstigen nicht unmittelbar für das Gameplay relevanten virtuellen Gütern sollen Fairness und kompetitive Validität gewährleistet werden – im Gegensatz zur “monetarisierten Frustration” vieler andere Titel.

The Science of Fun with Nicole Lazzaro

  • Nicole Lazzaro ist zu Gast an der Game Design Round Table. Seit vielen Jahren leitet sie Studien zum Thema Spielspaß. Im Herzen des Game-Designs sieht auch sie im Ergebnis die Balance zwischen dem Herausforderunggrad und den Fähigkeiten des Spielers. Der “Hard Fun” und das Streben nach Meisterschaft seien die Dinge, zu denen die meisten Spieler schon nach wenigen Minuten des bloßen Experimentierens (“Easy Fun”) übergingen.

Die Spiele des Jahres 2014

December 15, 2014

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und vielerorts werden Bestenlisten aufgestellt. Doch eine “Top Ten” kann ja nun wirklich jeder. Und am Ende zählt doch ohnehin für die meisten nur, wer ganz vorne oder zumindest auf dem Treppchen steht. Deshalb gibt es diesmal zur Abwechslung gleich zehn Sieger – in zehn verschiedenen Kategorien. Wie schon beim letzten Mal handelt es sich bei meinen Highlights des Spielejahres 2014 größtenteils um Strategiespiele im weiteren Sinne (sprich Entscheidungswettbewerbe). Aus den Reihen der großen Entwickler ist in diesem Bereich immer noch eher wenig zu erwarten. Diese gehen lieber mit ihren auf audiovisuelles Spektakel und konsumierbaren Content ausgerichteten Titeln auf Nummer sicher. Deshalb bedient sich dieser Jahresrückblick auch weitestgehend abseits des Mainstreams.

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