Age of Rivals: Mit Struktur zur Eleganz

Februar 20, 2017

ageofrivals

Spiele können sich bestimmte Strukturen in ihrem Regelwerk zunutze machen, um ihre Tiefe zu vervielfachen. Konkret kann die Einbindung verschiedener spielerischer Ebenen und deren Vernetzung den zu treffenden Entscheidungen zahlreiche Nuancen hinzufügen. Somit lässt sich die Lebenszeit des Systems auf höheren Meisterschaftsebenen verlängern, ohne dass die Zugänglichkeit signifikant eingeschränkt werden muss. Am Beispiel von Age of Rivals soll dies im Folgenden näher erläutert werden.

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Spiele des Jahres 2016

Januar 9, 2017

In aller Kürze:

1. Atlas Reactor

AtlasReactor

Nachdem mit Aerena mein Spiel des Jahres 2015 vor Kurzem endgültig verstorben ist, konnte der Titel von Trion die klaffende Lücke im Bereich „rundenbasiertes MOBA“ wieder auffüllen. Dank eines innovativen und ziemlich brillanten vierstufigen Phasensystems verdirbt mir auch die simultane Zugplanung, von der ich normalerweise eher wenig halte, nicht den Spielspaß. Ein tiefes, neuartiges und kompetitives Spiel ganz nach meinem Geschmack. Nur die Spielerzahlen dürften in Zukunft gerne noch üppiger sein.

2. Age of Rivals

ageofrivals

Kartenspiel- und Draft-Elemente werden verknüpft mit langfristigem Zivilisationsaufbau und dem damit einhergehenden Balanceakt zwischen Militär und Ökonomie – kurzum das Beste aus Civilization und Through The Ages, allerdings ohne Hirnschmelze in fairen, immer wieder neuartigen, aber stets klar strukturierten 15-minütigen Partien. Großartig!

3. The Witness

TheWitness

In der heutigen Spielelandschaft steht Jonathan Blows neuestes Werk als Aufruf, interaktive Systeme als solche ernst zu nehmen und nicht bloß als Transporteure übergeordneter Kunstformen. Eine Ode an Intellekt, Wissenschaft, Kreativität und deren Verschmelzung in der Kunst beziehungsweise im Spiel.

4. Overcooked

overcooked

Ghost Town Games haben ein echtes, fokussiertes Coop-Spiel und damit einen Vertreter einer aussterbenden Art produziert. Die Spieler brauchen sich gegenseitig und werden fast ausschließlich durch die Verbesserung der Koordination untereinander besser, kaum durch individuelle Skills. So funktioniert kooperatives Spielen!

5. Doom

doom2016

Ein spielmechanischer Schlag ins Gesicht aller Shooter der Marke „Actionfilm gucken und alle paar Minuten ein bisschen rumklicken“. Alles ist der Dynamik des Gameplays untergeordnet. Alle Waffen haben ihren Platz im System und müssen in den richtigen Situationen angewandt werden. Gegner werden als reine Regelbündel eingeführt und dann sofort mit bereits erlernten Elementen kombiniert. Eine Herausforderung nach der anderen. Keine Zeitverschwendung. Gott sei Dank „nur“ ein Spiel!


appgemeindeMeine Top 10 Mobile Games habe ich übrigens bei der AppGemeinde aufgelistet (siehe cyanfarbene Sektion).