Gunnar Lott ├╝ber Call of Duty

June 12, 2014

Call of Duty ist ja im Wesentlichen ein Film, wo man in strategischen Momenten alle sieben Minuten zweimal klicken darf, und dann geht der Film weiter.

(Gunnar Lott in Stay Forever)

Danke daf├╝r!


Was ist Spielspa├č?

January 10, 2014

Pong

Es ist seit jeher eine unter Game-Designern weitl├Ąufig vertretene Ansicht, dass der Begriff “Spa├č” kein sonderlich n├╝tzlicher ist. Chris Crawford (Balance of Power) nennt ihn ein “semantisches Cham├Ąleon”, Warren Spector (Deus Ex) bezeichnet ihn als “unklar”, laut Marc LeBlanc (Oasis) f├╝hre er nicht weit, nach Keith Burgun (100 Rogues) k├Ânne er “mit der richtigen Einstellung betrachtet” alles bedeuten und Raph Koster (Ultima Online) versucht sogar ein ganzes Buch lang, den Begriff in brauchbarer Art und Weise umzudefinieren (wodurch sp├Ąter das Kunstwort “kfun” f├╝r “Koster Fun” entstand). Designer k├Ânnen mit Feedback der Art “Dein Spiel macht mir (keinen) Spa├č!” erstmal wenig anfangen: Weder wissen sie, was genau es ist, das ihr Spiel zu einer scheinbar spa├čigen Angelegenheit macht, noch im gegenteiligen Fall, was an ihrem Spiel f├╝r den jeweiligen Spieler nicht funktioniert hat. Auch k├Ânnen sie nicht ohne Weiteres mehr Spa├č in ihr Spiel “einbauen”, da es sich immer nur um ein Symptom der eigentlichen Interaktion mit dem System handelt. Unterschiedliche Menschen meinen sehr verschiedene Dinge, wenn sie ├╝ber Spa├č in Spielen reden. Je nach Situation k├Ânnen diese (sogar von der selben Person kommend) nochmals variieren. Der folgende Artikel versucht, ausgehend von Marc LeBlancs “Eight Kinds of Fun”, eine konkretere und spielspezifische Interpretation des Begriffs zu entwickeln.

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