Empire f√ľr iOS verf√ľgbar!

October 6, 2013
EmpireGame

Empire besteht aus taktischen, kartenbasierten Gefechten (links) und einem strategischen Erkundungs- und Aufbauteil in 4X-Manier (rechts).

Der vision√§re Game-Designer Keith Burgun (100 Rogues, Auro) hat sich mit den Crazy Monkey Studios zusammengetan und vielleicht das erste wirklich effiziente und elegante 4X-Spiel √ľberhaupt erschaffen: Empire. Das Spiel streicht die beinahe traditionellen Genre-Schw√§chen komplett (z.B. das sich wie Kaugummi hinziehende “End-Game” oder das oberfl√§chliche und gl√ľckslastige Kampfsystem) und beh√§lt nur das Beste bei und legt seinen kompletten Fokus darauf (z.B. das spannende Erkunden der Map zu Spielbeginn oder die Stadtgr√ľndung).

Interessante Entscheidungen sind hier w√§hrend der ungef√§hr einst√ľndigen Partien somit am laufenden Band zu treffen. Zudem enth√§lt das Spiel eine interessante Deck-Building-Mechanik, wie man sie von Dominion, Ascension und Co. kennt, die eng mit dem taktischen Kampfsystem verkn√ľpft ist: Das erfolgreiche Besiegen oder Ausman√∂vrieren (den die K√§mpfe basieren in weiten Teilen auf der geschickten Positionierung der eigenen Einheiten) von Monsterhorden er√∂ffent die M√∂glichkeit, zus√§tzliche Karten in das eigene Deck zu integrieren, die wiederum g√§nzlich neue taktische M√∂glichkeiten er√∂ffnen. So ist es zugleich psychologisch belohnend und von gro√üer strategischer Bedeutung, nach der erfolgreichen Schlacht eine “Metor”-Karte zu ergattern. Hier werden nicht einfach Zahlen (“Stats”) erh√∂ht, sondern im Spielverlauf ganz neue Mechanismen er√∂ffnet. Allerdings wird das Deck auf der anderen Seite mit der Zeit auch immer ineffizienzer und unfokussierter (eben genau wie ein schnell wachsendes Reich, in dem die Dekadenz aufkommt). Dem kann jedoch seinerseits durch bestimmte Aktionen entgegengewirkt werden, die das Deck wieder verkleinern, indem wertlose Karten entfernt werden.

Die Umsetzung des Titels f√ľr weitere Plattformen (zun√§chst und schon in K√ľrze Android) sowie die langfristige Verbesserung von Balancing und Spielmechanik durch Updates ist des Weiteren fest eingeplant.


Digitale Brett- und Kartenspiele: Der Rest

August 31, 2012

Im vierten und vorerst letzten Teil der Reihe (Teil 1, Teil 2, Teil 3) geht es um den gesamten Rest. Damit sind diejenigen digitalen Umsetzungen von Brett- und Kartenspielen gemeint, die in den drei ersten teilen noch nicht empfohlen wurden. Dennoch sind auch alle folgenden Adaptionen kostenlos verf√ľgbar und mit Computergegnern ausgetattet.

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