Indie Investigation: VVVVVV

August 13, 2011

VVVVVV
Entwickler: distractionware
Release: 11.01.2010
Preis: 4,99€ (Steam)
Genre: Jump’n’Run
Aktuelle Version: 2.0

Als Käufer des dritten Humble Indie Bundles konnte auch ich einen Blick auf das ungewöhnliche Space-Jump’n’Run VVVVVV, in dem man nicht springen, sondern lediglich die Gravitation umkehren kann, werfen. Dieser Blick resultierte im Durchspielen des Storymodus. Ob dies nun jedoch ein Beweis dafür ist, dass das Spiel wirklich so fesselnd ist, dass man nicht mehr aufhören kann?

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Indie Investigation: Dungeons of Dredmor

August 7, 2011

Dungeons of Dredmor
Entwickler: Gaslamp Games
Release: 13.07.2011
Preis: 4,49€ (Steam)
Genre: Roguelike-RPG
Aktuelle Version: 1.0.3

Mitte Juli erschien also endlich das von mir lange erwartete und bereits in diversen Roguelike Reports verfolgte Debütspiel der Kanadier von Gaslamp Games. Das Spiel schoss sofort auf Rang 1 der Steam-Verkaufscharts und konnte sich seither immer wieder in den vorderen Rängen platzieren. Zu Beginn durch die zig Supportanfragen etwas überfordert, ist nach den nötigsten Patches mittlerweile wieder etwas Ruhe beim Entwickler eingekehrt und es kann sich auf zukünftige Updates und inhaltliche Erweiterungen konzentriert werden.
Ob der Erfolg des Roguelike-RPGs gerechtfertig ist, versuche ich im Folgenden herauszufinden.

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Neue Reihe: Indie Investigation

August 7, 2011

In (absolut) unregelmäßigen Abständen werde ich ab heute in einer von mir so getauften “Indie Investigation” ein Spiel eines Independententwicklers genauer unter die Lupe nehmen. Die Teilwertungen sind dabei nach meiner natürlich völlig subjektiven Einschätzung gewichtet (Vorsicht: Grafik und Sound sind hier eher zweitrangig), sortiert nach ihrer Augenscheinlichkeit (zuerst bekommt man von einem Spiel Grafik und Sound mit, wenn man selbst Hand anlegt natürlich die Steuerung, bald darauf auch das Balancing und um Atmosphäre und Umfang richtig einschätzen zu können, muss man schon ein wenig Zeit mit dem Game verbringen) und teilen sich wie folgt auf:

– Grafik (10 Punkte): Hier zählt nicht nur technische Brillanz, sondern auch, wie stimmig das Spiel visuell herüberkommt (Monkey Island 1 würde hier z.B. nach wie vor eine relativ hohe Wertung bekommen 😉 ).
– Sound (10 Punkte): Klar, hier spielt zum einen natürlich die Hintergrundmusik eine Rolle, aber auch die Qualität der Soundeffekte.
– Steuerung (15 Punkte): Das ist für mich ein ziemlich wichtiger Punkt. Lässt sich das Spiel flüssig von der Hand spielen? Muss ich tausende Hotkeys auswendig lernen oder ist die Steuerung kontextsensitiv und intelligent (aber ermöglicht trotzdem komplexe Aktionen)?
– Balancing (15 Punkte): Je nach Spiel sind hier unterschiedliche Dinge wichtig. Beispielsweise zählt bei einem RPG, wie ausgeglichen die Charakterklassen bzw. Skills sind, bei einem Strategiespiel, ob die Fraktionen (sofern vorhanden) alle auf ihre Weise gegen die anderen bestehen können. Im Allgemeinen spielt hier auch der Schwierigkeitsgrad und dessen Entwicklung im Spielverlauf eine große Rolle.
– Atmosphäre (30 Punkte): Das ist der wichtigste Aspekt für mich und zugleich der am schwierigsten zu beschreibende. Grob gesagt geht es darum, ob sich ein Spiel gut “anfühlt”. Je nach Spiel können hier wieder unterschiedliche Faktoren eine Rolle spielen. Ist die Spielwelt glaubwürdig und stimmig bzw. kommt einem das Spiel in sich schlüssig und realistisch vor? Ist die Handlung mitreißend und fesselnd (falls es eine gibt)? Nimmt einen das Spiel emotional mit?
– Umfang (20 Punkte): Natürlich ist es auch wichtig, wieviel Zeit man denn nun sinnvoll mit dem Spiel verbringen kann (klar gibt es auch Spiele, die maximal acht Stunden lang Spaß machen, dabei aber eine ungeheure Spannung entfalten, aber dafür gibt es hier dann eben Abzüge). Neben der reinen Menge an Inhalten und der Langzeitmotivation wird hier auch die Wiederspielbarkeit betrachtet.

Noch heute wird die erste Indie Investigation zu Dungeons of Dredmor erscheinen. Für alle Interessierten: Viel Spaß beim Lesen!


Humble Indie Bundle #3

August 6, 2011

Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben sollten, hier nochmal der Hinweis: Noch 3 Tage lang könnt ihr das dritte Humble Indie Bundle kaufen – und zwar für den Preis, den ihr selbst bestimmt. Dafür bekommt ihr mindestens sieben Spiele, wenn ihr mehr als 5,59 $ zahlt, sogar zwölf und unterstützt dabei auch noch (wenn ihr bereit seid, zumindest ein paar Dollar zu zahlen) die Indie-Gaming-Szene.

Als das Bundle gestartet ist, hielt ich die meisten Spiele noch für eher uninteressant. Die folgenden fünf Games waren von Anfang an dabei:
Crayon Physics Deluxe – ein ganz nettes Rätsel-Zeichenspiel inklusive Physiksimulation, für zwischendurch okay
Cogs – Schieberätsel in der dritten Dimension, naja…
VVVVVV – Oldschool Jump’n’Run mit extremem Schwierigkeitsgrad (mittlerweile durchgespielt und für gut befunden, allerdings hält sich die Spieldauer sehr in Grenzen und ich bin auch nicht der, der dann noch motiviert ist, nochmal seine Bestzeit in jedem Level einzeln zu verbessern)
Hammerfight – zwischendurch ganz lustig, man steuert ein Fluggefährt, an dem eine Kette mit einer Waffe dran baumelt und muss diese möglichst geschicht schwingen lassen, wobei die Steuerung doch sehr gewöhnungsbedürftig ist
And Yet It Moves – Jump’n’Run, bei dem man nicht nur laufen und springen, sondern auch die Spielwelt rotieren kann; nette Idee, auf Dauer aber eintönig

Mittlerweile sind allerdings zum regulären Bundle noch folgende Spiele hinzugekommen, die alleine schon einen Kauf rechtfertigen dürften:
Steel Storm: Burning Retribution – sehr guter futuristischer Top-Down-Shooter mit einer Menge Inhalt für viele Stunden Spielspaß; nichts Außergewöhnliches, aber hochklassig, wenn man das Genre mag
Atom Zombie Smasher – gewissermaßen eine Paniksimulation; der Spieler muss (zufallsgenerierte) Städte evakuieren, die von Zombies überrannt werden und hat dabei allerlei taktische Hilfsmittel zur Verfügung, wobei die Story immer wieder in Form von hübschen Comics präsentiert wird und ebenfalls einiges an Content geboten wird

Als wäre das nicht genug, bekommt man nun als Käufer des Bundles – sofern man mehr als 5,59 $ zahlt – auch noch alle Spiele des zweiten Bundles dazu (welches ich z.B. damals verpasst habe):
Braid – mehrfach ausgezeichnetes Rätsel-Jump’n’Run mit Zeitkomponente (man kann vor- und zurückspulen); das Leveldesign ist äußerst intelligent und erfordert zumeist einiges an Denksport
Cortex Command – wohl das komplexeste Spiel überhaupt im Bundle; Side-Scrolling-Kriegssimulation, in der man zwischen den Einheiten hin- und herwechselt
Machinarium – von der Press hoch gelobtes Point-and-Click-Adventure mit wunderschönem Grafikstil
Osmos – sehr innovatives Spiel, in dem man eine Zelle steuert, die durch das Einverleiben von kleineren Zellen größer werden muss und so verschiedene Aufgaben lösen kann
Revenge Of The Titans – interessantes Tower-Defense-Game mit einigen Strategiekomponenten (Ressourcenabbau etc.)

Ihr seht, es wird mittlerweile wirklich einiges geboten im dritten Humble Indie Bundle und auch die für die letztgenannten fünf Spiele notwendigen fünfeinhalb Dollar sollten locker durch den Gegenwert an Spielspaß übertroffen werden. Übrigens kriegt ihr ganz nebenbei auch noch einen bis 14. August gültigen vollwertigen Zugang zur Kaufversion von Minecraft. Und wer weiß, ob nicht noch mehr zum Bundle hinzugefügt wird, wie es in den letzten Tagen schon beinahe zur Norm geworden ist?
Wer nicht zugreift, ist selbst schuld!


Dungeons of Dredmor – erste Eindrücke

July 15, 2011

Nun ist es also nach jahrelanger Entwicklung und monatelanger Verzögerung endlich erschienen: Dungeons of Dredmor.

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Roguelike Report #7

July 14, 2011

News

Desktop Dungeons – jede Menge Infos
Vom Entwickler QCF Design gibt es seit einer Weile regelmäßig neue Blogeinträge zur bald erscheinenden Vollversion ihres Rätsel-Roguelikes. Dabei geht es unter anderem um die verschiedenen neuen Regionen (die auch alle eigene Hintergrundgeschichten bekommen werden), die Veränderungen am Göttersystem und einen kleinen Making-Of-Einblick in Sachen Speichern und Laden von Spielständen. Da sind einige interessante Sachen dabei. Lesen lohnt!

Dungeons of Dredmor – Nummer 1 bei Steam
Das gestern erschienene Roguelike-RPG ist direkt auf Rang 1 der Steam-Verkaufscharts geschossen. Eine großartige Sache für das sympathische Indiestudio Gaslamp Games. Gratulation!
Vermutlich wird es in den kommenden Tagen, nachdem ich ein paar mal mehr erfolgreich gestorben bin (“Congratulations! You have died!”), einen eigenen Artikel mit meinen ersten Eindrücken vom Spiel geben. Empfehlen kann ich derweil auch schonmal das WTF-Video von meinem Lieblings-Youtuber TotalBuscuit.

Grand Rogue Auto – 0.5.0 ist da
Hauptänderung der neuen Version sind die jetzt mehrstöckigen neuen Häuser wie Bürogebäude, Gangverstecke, Polizeit- oder Feuerwehrstationen. Außerdem wurden natürlich wieder zahlreiche Bugs behoben. So langsam wird das Roguelike-GTA – obwohl es sich natürlich noch immer in einer sehr frühen Phase der Entwicklung befindet – spielerisch richtig interessant.

Tales of Maj’Eyal – Beta 29 erschienen
Untertitel der neuen Version ist “A New Birth” und dementsprechend wurde die Charakter-Erstellung völlig neu gestaltet und verbessert. Darüber hinaus gibt es jetzt für sämtliche Gegner, NPCs und Böden echte Tiles, sodass man nun nicht mehr auf laufende bunte Buchstaben treffen dürfte. Auch die Performance und das User Interface sollen verbessert worden sein, das werde ich aber erst noch selbst testen müssen. Der gesamte Changelog ist wie immer recht lang und es dürfte sich lohnen, wieder (oder auch zum ersten mal) einen Blick auf das Major-Roguelike zu werfen.


Faszination Buddeln?

July 12, 2011

Minecraft ist in in Gamerkreisen ja schon seit einer ganzen Weile in aller Munde und hat sich trotz anhaltendem Beta-Status – der “richtige” Release soll erst im November diesen Jahres kommen – bereits millionenfach verkauft. Ich persönlich habe von einiger Zeit lediglich eine Demoversion ausprobiert und fragte mich: “Was finden alle an diesem Spiel?” Okay, es macht tatsächlich erstmal eine Menge Spaß, völlig frei in einer zufallsgenerierten Welt zu buddeln und zu bauen, aber was kommt danach, wenn man immer größer und weiter und hochwertiger gebaut hat, jede Stufe des (Quasi-)Tech-Trees durchlaufen hat? Momentan nicht viel. Es gibt ein paar Kühe hier, ein paar Schafe dort, in der Nacht trifft man auch mal auf Feinde, aber der große Abenteuer-Faktor fehlt. Dies soll sich allerdings mit dem sogenannten “Adventure-Update” – welches aber noch einige Zeit auf sich warten lassen wird – ändern. Das Spiel soll mit mehr Inhalt und wirklichem “Spiel” gefüllt werden und nicht mehr die bloße Lego-Sandbox sein. Wenn es also Richtung Release geht, könnte Minecraft tatsächlich großartig werden.

Ein Spiel, das in der Abenteuer-Hinsicht bereits jetzt einige Schritte weiter ist, ist Terraria. Der 2D-Bruder vom großen Minecraft enthält unzählige interessante Dinge, die entdeckt werden wollen – und zwar auch neben dem Buddeln, Bauen und Craften. Zahlreiche Dungeons, (Boss-)Feinde, Itemkisten, Events (z.B. kam bei Blutmond ein spezieller Zombie – “The Groom” – an unser Haus und seit dem kurzen Kampf mit diesem trägt meine Verlobte dessen Zylinder als Trophäe) etc. gibt es zu erleben und es soll mit kommenden Content-Updates noch viel mehr werden. Somit kamen bei mir (uns) innerhalb von 3 Tagen bereits über 20 Stunden Spielzeit zusammen. Ein Kunststück, das schon lange kein Spiel mehr vollbracht hat. Terraria weiß zu fesseln und lässt einen die Zeit zum Teil völlig vergessen. Da wollte man eigentlich schon ins Bett gehen, findet dann aber doch noch einen Höhleneingang tief unter der Erde, dort neue Rohstoffe, mit denen man sich neue Items bauen kann, die man dann natürlich nochmal kurz (jaja… kurz) ausprobieren will und schon sind wieder 2-3 Stunden dahin.
In Kürze soll das Update 1.0.6 für Terraria erscheinen und einiges am Balancing, dem Schwierigkeitsgrad und dem Interface ändern (hoffentlich dadurch auch verbessern, ich bin bei manchen Sachen noch etwas skeptisch), um so das große Content-Update 1.1  mit neuen Bossen, Gegnern, Gegenständen und sogar Klimazonen vorzubereiten. Insgesamt wollen die Entwickler das Spiel “more RPG” machen, wie auch im aktuellen Developer-Blogeintrag nachzulesen ist.

Die Faszination an diesen “Sandbox-Digging-Games” ist also nicht unbedingt das Buddeln selbst, sondern die Verbindung mit vielen spannenden Inhalten, die das Buddeln auch auf Dauer lohnenswert und spaßig machen. In diesem Sinne: Ich gehe dann jetzt erstmal in den Untergrund-Jungle und suche mir Rohstoffe für mein neues Schwert. 😉


Roguelike Report #6

June 27, 2011

News

Dungeons of Dredmor – in den Startlöchern… noch immer
Eigentlich sollte es ja schon seit ein paar Wochen so weit sein, jedoch gab es scheinbar unerwartete Probleme mit äußeren Einflüssen (Zitat vom Blog: “other entities are involved”). Somit passiert seit einiger Zeit leider recht wenig im Gaslamp-Games-Lager (ein paar neue Screenshots gab es immerhin), aber der Release kann nun wirklich täglich kommen. Das Gute an der Sache: Die Entwickler wollen in der zusätzlichen Zeit nun noch einige Features einbauen, die ansonsten nach Release hätten nachgereicht werden müssen. Ich bin mir sicher: Die Wartezeit wird sich lohnen, trotzdem wäre es schön, wenn sie bald vorbei wäre.

UnReal World – Patch 4 für Version 3.13
Diverse Tweaks und Fixes wurden im neuesten Patch für UnReal World getätigt. Vor allem wurde das Hunger/Durst-System weiter verfeinert und besser ausbalanciert, was das Spielen – in meiner Erfahrung – deutlich angenehmer und flüssiger macht, ohne jedoch den Survival-Aspekt zu vernachlässigen.

js-like – JavaScript-Roguelike für zwischendurch
Wer Lust auf ein paar Minuten Roguelike zwischendurch im Browser hat, könnte sich die Beta vom ADOM-inspirierten js-like einmal anschauen. Ich habe es ein paar Minuten angespielt und es schien mir ganz solide zu sein. Wahrscheinlich auf Dauer aber (zumindest noch) keine echte Alternative zu den bereits bekannten Größen.

Erfahrungsbericht: UnReal World – Ein Haus!

In den letzten 2-3 Tagen habe ich es mit der ein oder anderen Stunde (Realzeit versteht sich, ingame waren es eher Wochen) Arbeit geschafft. Ich habe ein Haus gebaut:

Okay, es ist wirklich winzig und hat keine Fenster, aber ihr hättet sehen sollen, wie viele Bäume im Umkreis dafür fallen mussten. Anschließend bin ich auch gleich noch Steine sammeln gegangen um mir die schicke Feuerstelle (rechts) einzubauen, die zwar schon das halbe Haus einnimmt, aber sei es drum. Jetzt kann ich Fleisch und Fisch räuchern und im Winter sogar trocknen, um die gute Nahrung länger haltbar zu machen: überlebenswichtig! Feuerholz liegt auch schon einiges in meinem Keller, aber da muss sicherlich noch mehr her.
Des weiteren hänge ich aber übrigens immer noch an der Häutungsaufgabe fest, da mir in letzter Zeit einfach keine Tierchen mehr begegnet sind – abgesehen von diesen widerlichen Eichhörnchen, die sich sofort in die Bäume flüchten und von meinen Steinwürfen einfach nicht getroffen werden wollen. Ich muss aber zugeben, dass ich mich auch zuletzt nicht sehr weit raus getraut habe und nur den näheren Umkreis um mein “trautes Heim” abgesucht habe. Ich sollte den Radius da vielleicht erweitern.
Vor meinem nächsten größeren Ausflug werde ich aber definitiv nochmal einen Haufen Tassen oder sonstigen Nutzkram aus den übrig gebliebenen Bäumen zurecht schnitzen, um den Kram im nächsten Dorf gegen irgendetwas Nützliches einzutauschen (bessere Kleidung wäre vielleicht nicht schlecht). Und dann kann es los gehen!


Project Zomboid

June 24, 2011

Mal wieder möchte ich an dieser Stelle auf ein aufstrebendes Indie-Projekt aufmerksam machen: Project Zomboid.

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Roguelike Report #5

June 5, 2011

News

Desktop Dungeons – neue Seite und neue kostenlose Version
Zum Launch der neuen Seite von Desktop Dungeons gibt es die Freeware-Variante des Rätsel-Roguelikes nun mit einigen Bugfixes, einer neuen Klasse und einem neuen Dungeon in Version 0.21 zum Download. Zudem ist die umfangreichere Kaufversion des Spiels inklusive Betazugang nun vorbestellbar. Ich bin gespannt, welche Änderungen uns neben der deutlich schöneren Grafik dort erwarten.

Dungeons of Dredmor – Beta-Videos
Zur Zeit ist kein Report ohne Dredmor möglich. Beinahe täglich gibt es die ein oder andere interessante Kleinigkeit im Gaslamp-Games-Blog oder auf der Twitter-Seite zu lesen. Der Release scheint nun wirklich in greifbare Nähe gerückt zu sein und es gibt bereits zahlreiche Previews und nun auch Videos zur Beta-Version des Spiels: Indie Test Drive (ca. 30 Minuten), Beta-Testing (ca. 2 Stunden), Beta-Gameplay (ca. 10 Minuten)

Tales of Maj’Eyal – Flut von neuen Betaversionen
Nachdem vor nicht allzu langer Zeit Beta26 von ToME erschien, ging alles ganz schnell weiter. Innerhalb einer Woche erschienen jetzt Beta27 und Beta28 und trotz der Release-Geschwindigkeit sind die Changelogs nicht kleiner geworden. So werden zig verschiedene Bugs behoben und zahlreiche Interface- und sonstige Verbesserungen eingefügt. Ich selbst bin seit dem Release von Beta27 noch gar nicht zum Spielen gekommen. Da werde ich nun wohl gleich mal Beta28 drüber installieren und unter die Lupe nehmen müssen… 😉

Erfahrungsbericht: UnReal World – Die (un)glückliche Jagd

Nachdem ich im letzten Report UnReal World in einem Ersteindruck vorgestellt habe, habe ich noch einige lustige (bzw. letztlich eher traurige) Dinge im Spiel erlebt, dazu ein kurzer Abriss:
Meine Grundversorgung hatte ich zunächst mit Fischerei und einem Unterstand in Wassernähe gesichert und nebenbei auch schon einige Bretter zum zukünftigen Hausbau gehortet, während ich die Aufgaben des Anfänger-Kurses bewältigte. Schließlich kam ich zur Aufgabe, ein Tier zu häuten und dessen Haut zu gerben. Nun hatte ich das Glück, einem Elch zu begegnen und diesen auch noch gerade so mit allen 7 Pfeilen, die ich dabei hatte, zu töten. Nachdem ich zunächst mehr Fleisch bekam als ich je tragen könnte, häutete ich das Tier natürlich schnellstens und wollte auch gleich mit dem Gerben loslegen, musste aber feststellen, dass das Elch-eigene Fett ganz knapp nicht ausreichte. Hätte ich nun zu diesem Zeitpunkt gewusst, dass zum Gerben auch Baumrinde geeignet ist, hätte ich die natürlich gleich vom nächsten Baum gekratzt, das las ich aber dummerweise erst hinterher. Also habe ich Amateur die schöne Elchhaut (neben einigen selbst geschnitzten Tassen) aus Verzweiflung im nächsten Dorf gegen einige neue Äxte und eine Schaufel (mit der ich mir dann gleich einen Keller gebaut habe, damit das ganze Elchfleisch nicht so schnell schlecht wird) eingetauscht.
Das Dumme ist nur, dass ich jetzt schon seit Ewigkeiten in der Wildnis auf der Suche nach weiteren Tieren umherstreife und dabei lediglich diverse (vielleicht ist es auch frecherweise immer das selbe) Eichhörnchen treffe, die es jedoch immer schaffen (selbst mit einer Schusswunde oder nachdem ich ihnen einen Stein gegen den Kopf geschleudert habe) auf den nächsten Baum zu flüchten und sich vor mir in Sicherheit zu bringen. Also hänge ich immer noch an der Gerber-Aufgabe, aber das wird irgendwann schon werden. Das Leben ist eben hart in UnReal World, wir spielen ja hier schließlich auch ein Roguelike (wenn auch im weiteren Sinne).
Nebenbei zeigt diese kleine Geschichte natürlich auch einen Teil der wahnwitzigen Möglichkeiten, die dieses Spiel bietet und kann vielleicht noch den ein oder anderen überzeugen, sich doch einmal einen Weg durch die umständliche Steuerung und eher zweckmäßige als schöne Grafik zu kämpfen. Es lohnt sich.