Wohl jetzt schon legendärer als einige “legendäre” Items im Spiel! 😀
Wrath of the Lamb
May 29, 2012Die Erweiterung zu The Binding of Isaac ist da! Für gerade einmal 2,99 € erwartet euch tonnenweise neuer Content.
Diablo 3: Gespaltene Reaktionen? Nicht wirklich…
May 19, 2012Schaut man sich die Metacritic-Seite des Spiels an, könnte man auf die Idee kommen, dass Diablo 3 das umstrittenste Spiel aller Zeiten ist – allerdings nur in Sachen User-Reviews. Hier stehen aktuell 877 positive Meinungen 1380 negativen gegenüber. Letztere bestehen allerdings gefühlt zu mindestens zwei Dritteln aus Anti-DRM-Parolen. Bekanntermaßen kommt der “Always-Online”-Zwang, den Blizzard allen Spielern des Hack-and-Slay-Blockbusters auferlegt, nicht sonderlich gut an. Nahezu alle, die das Spiel aber tatsächlich gespielt haben, kommen nicht umhin, ihm einige Qualität zuzugestehen. Die “professionellen” Kritiker hingegen sind sich scheinbar einig: 100% positve Reviews. Im Folgenden einige Meinungen und mein Senf dazu.
Kuriositätenkabinett: Bald Kickstarter statt Arbeitslosengeld?
May 11, 2012Ich zitiere mich einfach mal selbst – und zwar gleich mehrfach:
Hey, das gibts doch gar nicht! Da setzt sich ein arbeitsloser Typ in einem Video hin und kündigt ein Spiel über einen arbeitslosen Verlierer an. Das Spiel wird aus der RPG-Maker-Retorte kommen (siehe Link). Eigentlich Schwachsinn, weil er sagt, es soll sich dadurch abheben, dass es so real ist und es sich um reale Probleme von echten Menschen dreht blabla… und dann kämpft man gegen Schleims und schwarze Ritter, ja? Nun gut, so weit so uninteressant. Jedenfalls kriegt dieser Typ dafür mittlerweile über 6000(!) $ zusammen. WTF? Die Leute sind doch alle komisch!
Mal ernsthaft: Das ist doch nun wirklich ein Projekt, dass man bestenfalls kostenlos unter die Leute bringt… und es noch vor einem Jahr wohl auch getan hätte. Aber in dem ganzen Kickstarter-Wahn in letzter Zeit schafft es dann sogar “sowas” da Geld zu generieren. 6000$ scheinen zwar wenig im Vergleich zu den ganzen Großprojekten, aber es sind 6000$, das ist schon eine Stange Geld!
Übrigens nichts gegen den Kerl. Der kann einem wahrscheinlich Leid tun und versucht nur, auf den momentan schnellsten Zug aufzuspringen, um seine Existenz zu sichern… das Schlimme ist, dass dieser Zug derart schnell geworden ist, dass die Leute scheinbar schon die Schienen bezahlen, bevor sie wissen, wo es hingeht.
Aber nun noch eine positive Kickstarter-Meldung: Xenonauts wurde innerhalb von gut zwei Tagen finanziert und hat nun 30 Tage Zeit zusätzliches Geld für zusätzliche Inhalte zu scheffeln. Die Jungs von Goldhawk haben im Gegensatz zu anderen Projekten jedoch bereits seit Monaten eine spielbare Alphaversion (jetzt kostenfreie Demoversion) vorzuweisen, die die Qualität ihres XCOM-Revivals unter Beweis stellt.
Towns: 0.46 erweitert Heldensystem
May 10, 2012Kurz nach dem letzten Update folgt schon ein weiteres, in dem vor allem das kürzlich eingeführte Heldensystem weiter ausgebaut wird.
Diablo 3: Eindrücke vom offenen Beta-Wochenende
April 23, 2012In den letzten Tagen war die Betaversion von Diablo 3 – je nach Serverauslastung (Stichwort: Stresstest) mal mehr und mal weniger – frei zugänglich für Jedermann mit Battle.net-Account. Das ist sie übrigens auch noch bis heute Abend. Hier einige Eindrücke von den auffälligsten Änderungen gegenüber dem Vorgänger und dem allgemeinen Spielgefühl.
Grimrock ‘n’ Roll
April 18, 2012Seit einer Woche steht Legend of Grimrock nun auf Steam, GOG.com oder direkt bei den Entwicklern zum Download bereit. Die Verkaufszahlen scheinen sehr zufriedenstellend zu sein und die Entwicklungskosten bereits mehrfach wieder eingenommen. Man kann dem Team von Almost Human also nur gratulieren, ein lange totgeglaubtes Genre wiederbelebt und damit vielen Spielern genau das geliefert zu haben, was sie seit gut 15 Jahren schmerzlich vermisst hatten. Neben dem im Schnitt ungefähr 20 Stunden langen Hauptspiel (je nachdem wie intensiv man nach Secrets sucht gerne auch länger) soll es in Kürze mit Hilfe durch die Entwickler bereitgestellter Modding-Tools möglich sein, eigene Dungeons und andere Inhalte zu erstellen. Damit dürfte dem Spiel – auch aufgrund seiner Alleinstellung als technisch moderner Old-School-Dungeon-Crawler – eine lange Lebenszeit sicher sein.
Ego-Dungeon-Crawler mit gitterbasierten Bewegungsmöglichkeiten hatten ihre große Zeit Ende der Achtziger bis Mitte der Neunziger. Dann kamen Ego-Shooter, freie Bewegung, Non-Stop-Action und die taktischen Gefechte, bei denen die geschickte Ausnutzung der Dungeon-Architektur noch wirklich eine Rolle gespielt hat, gehörten der Vergangenheit an. Bis auf ein paar Remakes des großen Klassikers Dungeon Master und mehr schlecht als recht vor sich hin entwickelte Hobbyprojekte hatten Fans des Spielprinzips nicht mehr viel zu tun. Grimrock beweist nun, dass dieses Prinzip keines Falls veraltet ist, sondern lediglich aufgrund technischen Fortschritts vergessen wurde. Mit großartiger Grafik und durch und durch moderner technischer Umsetzung ist die Erforschung der hervorragend durchdachten Höhlensysteme nach wie vor ein wahrer Genuss. Versteckte Geheimnisse gibt es an allen Ecken und Enden zu entdecken. Die größtenteils äußerst gut designten Rätsel gilt es durch logisches Nachdenken zu lösen. Die Kämpfe erfordern taktisches Geschick, blindes in die Gegner hineinrennen und um sich schlagen führt selten zum Erfolg. Stattdessen muss ausgewichen werden und von den Fähigkeiten aller Partymitglieder Gebrauch gemacht werden.
Ist man einmal eingetaucht in die Dungeons von Mount Grimrock, kommt man so schnell nicht wieder heraus. Dies gilt sowohl für die vierköpfige Gruppe aus Gefangenen im Spiel als auch für den Spieler vorm Rechner. Der Sog aus “Nur noch einen Raum erkunden!”, “Nur noch ein Rätsel lösen!”, “Nur noch ein Level aufsteigen!” etc. funktioniert nahezu perfekt und dürfte jeden geneigten RPG-Fan in seinen Bann ziehen. Vor allem dürfen sich natürlich Kenner der Klassiker (Dungeon Master, Eye of the Beholder, Lands of Lore usw.) dieses Spiel unter keinen Umständen entgehen lassen.
TowerClimb: Ein Roguelike im Platformer-Pelz
April 5, 2012Ende Februar diesen Jahres machte sich Ein-Mann-Entwickler Davioware auf, eine selten gesehene Vereinigung zweier Genres zu perfektionieren. Hier und da gab es Ansätze zur Verknüpfung von Jump’n’Run und Roguelike in Seven-Day-Roguelikes (zuletzt Fuel von Ido Yehieli), dem kürzlich erschienenen WazHack, welches (zwar großartig ist) jedoch kaum Platformer-Eigenschaften aufweist und im Grunde eine Portierung von NetHack in eine Sidescrolling-Welt ist, und zu guter Letzt natürlich dem äußerst erfolgreichen Spelunky. Letzteres allerdings erfordert vor allem Geschicklichkeit und rückt damit näher in die Platformer-Ecke.
Lone Survivor erschienen
March 28, 2012Nach vier Jahren Arbeit hat Jasper Byrne es endlich geschafft und sein Horror-Survival-Adventure Lone Survivor fertiggestellt. Ersten Meinungen und der im Browser spielbaren Demo nach zu urteilen, hat – vor allem in Sachen Atmosphäre – die Gamingwelt wohl noch kein derart hochwertiges 2D-Pixelart-Spiel gesehen.
Posted by Fabian Fischer 





